
Mit einem gemeinsamen Antrag der CDU, Bündnis 90 die Grünen und der SPD wurde in der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 30. April 2026 beschlossen, die gemeindlichen Kitas fortbestehen zu lassen.
Die Verwaltung hatte vorgesehen, die Kitas in Willinghusen und in der Falkenstraße in 2027 zu schließen.
Hermann Hanser, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Buchstäblich in letzter Minute haben CDU, Grüne und die SPD einen gemeinsamen Antrag eingebracht und beschlossen, die gemeindlichen Kitas nicht zu schließen. Das entsprach der Forderung der SPD und dem Willen der Eltern“.
Abnehmende Kinderzahlen werden eine Änderung der Kita Landschaft zur Folge haben. „Die Entwicklung werden wir uns ansehen und dann mit Augenmaß die notwendigen Entscheidungen vorschlagen. Für uns ist es noch nicht gegessen, dass eine Elementargruppe in einer Kita wie beschlossen mindestens 18 Kinder haben muss“, ergänzt Matthias Berneburg als Vater und Vorsitzender des SPD Ortsverbandes.
Hanser: „Dabei geht es nicht in erster Linie darum, Kosten für den Haushalt einzusparen“ Die Kitas werden weiterhin Geld der Gemeinde kosten. Die SPD wird nicht auf dem Rücken der Kinder den Haushalt der Gemeinde konsolidieren. Die SPD fordert, dass das Land wesentlich mehr Geld den Kommunen für ihre Kitas und Schulen zur Verfügung stellt. Das ist gemäß der SPD die von der Bundesregierung geforderte nötige Investition in die Zukunft.
Sollte das Land diese nötigen finanziellen Mittel nicht zur Verfüg stellen, muss die Gemeinde weitere Kredite aufnehmen und sich verschulden. Das Land hat das zu dulden und kann Barsbüttel nicht zwingen, Kitas zu schließen, keine Mensen zu bauen oder die Schwimmhalle nicht zu sanieren. „Für eine solche Politik der Landesregierung werden die Wählerinnen und Wähler kein Verständnis haben. Im April 2027 finden Landtagswahlen statt“ hebt Hanser hervor.